4. Aufruf angekündigt

Veröffentlicht von LAN1 Team am

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UPDATE (16.3.20): Aufgrund der aktuellen Umstände, die der Coronavirus mit sich bringt, hat die EU-Kommission den vierten Aufruf auf unbestimmte Zeit verschoben. Lesen Sie hier den ursprünglichen Beitrag.

Am Dienstag 17. März um 13:00 Uhr (CET) können antragsberechtigte Gemeinden in Europa erneut ihre Bewerbung für einen WiFi4EU-Voucher einreichen.

Mit dem Projekt WiFi4EU vergibt die Europäische Kommission Gutscheine im Wert von 15.000€ an europäische Gemeinden um den Aufbau von öffentlichen Internetzugängen zu fördern. Das Verfahren funktioniert unkompliziert über eine eigens dafür eingerichtete Plattform.

Nachdem der Start der ersten Förderung etwas holprig verlief (der erste Aufruf musste aufgrund von Server-Komplikationen erneut ausgetragen werden), vergibt die Kommission seit 2018 fleißig Voucher. Ein kurzer Rückblick:

  • Im November 2018 bewarben sich über 13.000 Gemeinden. Die EU-Kommission konnte 2.800 Voucher verteilen.
  • Im April 2019 vergab die Kommission 3.400 Voucher an die Schnellsten der über 10.000 Bewerber.
  • Im dritten Aufruf im September 2019 wurden die ersten 1.780 Voucher innerhalb von 2 Sekunden verteilt. Dies zeigt das weiterhin hohe Interesse der Gemeinden an dem Förderprogramm.

Am kommenden Dienstag ist es wieder soweit. In der Zeit vom 17. März 2020 um 13:00 Uhr bis Mittwoch, 18. März um 17:00 Uhr können Gemeinden ihren Förderantrag einreichen. Die jetzt anstehende Förderrunde hat ein Budget von 14,2 Mio. Euro und soll für 947 Voucher Europaweit reichen.

Hierbei ist zu beachten, dass nur registrierte Gemeinden die Möglichkeit haben, ihren Antrag einzureichen. Zudem gilt das Windhundprinzip: Wer zuerst kommt, erhält den Zuschlag. Bei Interesse sollte der Antrag daher bereits rechtzeitig ausgefüllt bereit liegen.

Aufgrund des Verteilungsmechanismus, der eine Versorgung zumindest einiger Gemeinden in allen EU-Mitgliedstaaten sicherstellen soll, können in Deutschland auch dann nicht alle Voucher vergeben werden, wenn die schnellsten Antragsteller allesamt aus Deutschland kommen. Max. 15% der Gemeinden in Deutschland können eine Förderung erhalten, sollten sie unter den ersten 947 sein. Dies entspricht immerhin 142 Gemeinden.

Alle Informationen zu dem Ablauf des Verfahrens erhalten Sie bei uns auf der Website.